Wandern, Wege, Landschaft & Co. – Der Simonswälder Schwarzwaldverein

Wandern, Wege, Landschaft & Co. – Der Simonswälder Schwarzwaldverein
Die umfassenden Tätigkeiten des Simonswälder Schwarzwaldvereins

Mehr als 150 Wegstationen mit informativen Schildern auf rund 190 Kilometern Wegenetz – allein im Simonswäldertal. Wer gern in unserem Schwarzwalddorf wandert, stand bestimmt schon einmal vor einer solchen Station. Verlässliche Kilometerangaben ermöglichen entspanntes und flexibles Wandern durch unsere herrliche Landschaft. In dieser Folge gewährt Vorsitzender Horst Dauenhauer einen tiefen Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten seiner Ortsgruppe.

Sprecher in dieser Folge: Stephan Wehrle und Horst Dauenhauer (v. l.)
Sprecher in dieser Folge: Stephan Wehrle und Horst Dauenhauer (v. l.)

Der Schwarzwaldverein selbst wurde 1864 gegründet und zählt mit rund 60.000 Mitgliedern zum größten Wanderverein Deutschlands. Seit 1989 hat auch Simonswald einen der heute etwa 200 Ortsvereine. Stets ehrenamtlich und doch zum Wohl der Gemeinde und des Tourismus. Unermüdlich kümmern sich die Mitglieder – allen voran die tatkräftige Vorstandschaft – um die Werte des Schwarzwaldvereins in unserem Dorf: Wandern, Wege, Landschaft & Co.

So verfügt die Ortsgruppe über Wegewarte, Wanderwarte und Wanderführer. Allesamt mit einem weitreichenden Verantwortungsgebiet. So macht sich der Wanderwart etwa Gedanken um ein umfassendes Wanderangebot und der Wegewart koordiniert die Beschaffung und Anbringung der Schilder. Der Wanderführer ist letztlich für die Wandergruppen verantwortlich, muss sich stets auskennen und zur Not auch Erste Hilfe leisten.

Seit 1996 Vorsitzender im Simonswälder Schwarzwaldverein

Als damaliger Leiter des Verkehrsamts in Simonswald, dem heutigen Tourismusbüro, zählte auch Horst Dauenhauer zu den Gründungsmitgliedern.

Nach sieben Jahren übernahm Dauenhauer das Amt von seinem engagierten Vorgängers und Gründungsvorsitzenden Gunther Schärger. Angedacht waren zunächst drei Jahre. Wie so oft verlängerte sich auch seine Amtsperiode. Inzwischen wurden 25 Jahre daraus. Das ist hingegen eher selten  – und wird allmählich zum Problem. Dringend nämlich muss ein jüngerer Nachfolger her, der die Geschicke des Vereins lenkt. Es werden Parallelen zum Brauchtumsverein sichtbar: in Folge 7 dieses Podcasts (jene über die Simonswälder Mühlen) beklagte Erich Schwär eine ähnliche Problematik. Auch im Brauchtumsverein strebe man dringend eine Verjüngung an der Vereinsspitze an.

Im Schwarzwaldverein Simonswald hingegen zeichnen sich in der nächsten Hauptversammlung zudem altersbedingte Rücktritte in der Vorstandschaft ab. Ein beunruhigender Zustand. Dauenhauer richtet daher den Appell an interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer, sich die Aktivitäten der Ortsgruppe einmal näher anzuschauen und ihn bei Interesse zu kontaktieren.

Vielfältige Aktivitäten

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